Datenschutzhinweise

 -Stand: 25.5.2018-

 

Mit Wirkung ab dem 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Sie trifft für alle Länder der Europäischen Union einheitlich Schutzregeln im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten.

Mit den nachfolgenden Informationen möchten wir Ihnen Hinweise darüber geben, welche personenbezogenen Daten in unserem Unternehmen (nachstehend: Kanzlei) zu welchen Zwecken verarbeitet und gespeichert werden (nachfolgend insgesamt als „Verarbeitung“ bezeichnet) und welche datenschutzbezogenen Rechte sich daraus für Sie ergeben.

  1. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

Verantwortlich ist

Rechtsanwälte Herzberg und Krishnapillai-Overhoff GbR

Rathausstr. 18 – 20

47166 Duisburg,

Telefon:        0049 203 39 588 50

Telefax:        0049 203 93 545 355

E-Mail:         Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Unseren betrieblichen Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter:

Rechtsanwälte Herzberg und Krishnapillai-Overhoff GbR, Rathausstr. 18 – 20, 47166 Duisburg,

Datenschutzbeauftragter

Telefon: 0049 203 39 588 50

Telefax:  0049 203 93 545 355

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  1. Welche Quellen und Daten nutzen wir?

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir im Rahmen unserer Geschäftsbeziehung von unseren Mandanten oder anderen Betroffenen erhalten. Des Weiteren verarbeiten wir – soweit dies für die Erbringung unserer Dienstleistung erforderlich ist – personenbezogene Daten, die wir aus öffentlich zugänglichen Quellen (z. B. Schuldnerverzeichnissen, Grundbüchern, Handels- und Vereinsregister, Presse, Internet) zulässigerweise gewinnen oder die uns von anderen Unternehmen oder sonstigen Dritten (z.B. einer Kreditauskunft) berechtigt übermittelt werden.

Von uns verarbeitete personenbezogene Daten sind:

  1. Personalien (Vorname, Nachname, Adresse und andere Kontaktdaten, insbesondere Telekommunikationsdaten, Geburtsdatum, Geburtsort sowie Staatsangehörigkeit);
  2. Legitimationsdaten (z.B. Ausweisdaten);
  3. Kreditinstitutsdaten (insbesondere Name Kontoinhaber, Name Bank, IBAN, BIC);
  4. Daten, die auf öffentlich-rechtlichen Normen beruhen; dies umfasst z.B. Registerdaten (Gewerberegister, Handelsregister, Fahrzeugregister, Schuldnerregister) oder Grundbuchdaten.

III.    Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt dies?

Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Einklang mit den Bestimmungen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Wir verarbeiten Ihre Daten für folgende Zwecke:

  1. Zur Erfüllung von vertraglichen Pflichten (Artikel 6 Abs. 1b DSGVO)

 Die Verarbeitung von Daten erfolgt zur Erbringung von anwaltlichen Beratungsdienstleistungen im Rahmen der Durchführung der mit unseren Mandanten geschlossenen Verträge (nachfolgend: Anwaltsverträge).

Die Zwecke der Datenverarbeitung richten sich in erster Linie nach dem konkreten Gegenstand der anwaltlichen Beratung (z.B. der Geltendmachung von Ansprüchen, der Abwehr von Ansprüchen, der Erstellung von Verträgen, der Erstellung von weiteren geschäftsbezogenen Dokumenten). Die weiteren Einzelheiten zu den Datenverarbeitungszwecken können Sie den maßgeblichen Vertragsunterlagen, insbesondere der uns bei Begründung eines Mandates unterzeichneten Urkunde „Vollmacht und Mandant“ entnehmen.

  1. Im Rahmen der Interessenabwägung (Artikel 6 Abs. 1f DSGVO)

Soweit erforderlich, verarbeiten wir Ihre Daten über die eigentliche Erfüllung des Vertrages hinaus zur Wahrung unserer eigenen berechtigten Interessen von berechtigten Interessen Dritter. Beispiele für solche berechtigten Interessen sind:

  1. Geltendmachung rechtlicher Ansprüche
  2. Verteidigung bei rechtlichen Streitigkeiten
  1. Aufgrund Ihrer Einwilligung (Artikel 6 Abs. 1a DSGVO)

Soweit Sie uns eine Einwilligung zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke erteilt haben, ergibt sich die Rechtmäßigkeit dieser Verarbeitung aus der von Ihnen gegebenen Einwilligung. Eine solche Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen. Sie können auch Einwilligungserklärungen, die Sie vor der Geltung der DSGVO, also vor dem 25. Mai 2018 uns gegenüber erteilt haben, jederzeit widerrufen. Der Widerruf einer Einwilligung wirkt allerdings erst für die Zukunft. Er berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs verarbeiteten Daten.

  1. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Artikel 6 Abs. 1c DSGVO) oder im öffentlichen Interesse (Artikel 6 Abs. 1e DSGVO)

Zudem unterliegen wir als Rechtsanwälte diversen rechtlichen Verpflichtungen. Diese ergeben sich z.B. aus berufsrechtlichen Regelungen, wie sie beispielsweise in der Berufsordnung der Rechtsanwälte (BORA) oder der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) enthalten sind, aber auch aus steuergesetzlichen Regelungen, beispielsweise enthalten im Einkommensteuergesetz und im Umsatzsteuergesetz.

  1. Wer bekommt Ihre Daten?

Innerhalb unserer Kanzlei erhalten diejenigen Personen Zugriff auf Ihre Daten, die sie zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Verpflichtungen benötigen. Dies sind vor allem alle in der Kanzlei tätigen Rechtsanwälte sowie die für uns als Erfüllungsgehilfen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Darüber hinaus können auch von uns beauftragte Dienstleister wie etwa Steuerberater oder Kreditinstitute, mit denen wir in einer Geschäftsbeziehung stehen, zu diesen Zwecken Daten erhalten, wenn sie die für sie geltenden Verschwiegenheits- bzw. Geheimhaltungsverpflichtungen wahren.

Sofern wir Daten an Empfänger außerhalb unserer Kanzlei weitergeben, tun wir dies grundsätzlich nur, wenn unser Mandant hierin eingewilligt hat oder die Weitergabe auf gesetzlichen Bestimmungen beruht. Dies ist beispielsweise der Fall

  1. im Rahmen von behördlichen Verfahren an betroffene Behörden;
  2. im Rahmen von Gerichtsverfahren an Verfahrensbeteiligte und das angerufene Gericht;
  3. im Rahmen unserer eigenen steuerlichen Verpflichtungen;
  4. bei Anfragen von Insolvenzverwaltern.
  1. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Wir verarbeiten und speichern Ihre personenbezogenen Daten, solange dies für die Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Verpflichtungen erforderlich ist. Dabei ist zu beachten, dass

  1. die Geschäftsbeziehung mit vielen unserer Mandanten auf Jahre angelegt sind;
  2. wir aufgrund zahlreicher, z.B. berufsrechtlicher oder steuerrechtlicher Regeln auch nach Beendigung des Anwaltsvertrags oder einer vertraglichen Beziehung zu Beschäftigten unserer Kanzlei zur Aufbewahrung von Daten verpflichtet sind.

  1. Welche Datenschutzrechte haben Sie?

 Jede Person, deren Daten wir verarbeiten und/oder speichern (betroffene Person) hat

  1. das Recht auf Auskunft über die zu ihrer Person gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO);
  2. das Recht auf Berichtigung unrichtiger Datenangaben (Art. 16 DSGVO);
  3. das Recht auf Löschung nicht mehr erforderlicher und/oder aufbewahrungspflichtiger Daten (Art. 17 DSGVO);
  4. das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO;
  5. das Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten (Art. 21 DSGVO);
  6. das Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO).

Das Recht zur Auskunft (vorstehend a)) und zur Löschung (vorstehend c)) können nach Maßgabe der §§ 34 und 35 BDSG eingeschränkt sein.

Darüber hinaus hat jede betroffene Person das Recht, eine freiwillig erteilte Einwilligung in die Verarbeitung und Speicherung ihrer personenbezogenen Daten mit Wirkung zu widerrufen. Für Ihr Widerrufsrecht kommt es nicht darauf an, ob Sie eine Einwilligung vor oder nach dem Inkrafttreten der DSGVO erteilt haben.

Allerdings ist ein Widerruf nur für die Zukunft möglich. Datenverarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, können von dem Widerruf nicht erfasst werden.

besondere Informationen über Ihr Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten Widerspruch einzulegen, die

 
  1. aufgrund von Art. 6 Abs. 1e DSGVO (Datenverarbeitung im öffentlichen Interesse) oder
  2. aufgrund von Art. 6 Abs. 1f DSGVO (Datenverarbeitung auf Grundlage einer Interessenabwägung)

erfolgt.

Wenn Sie Widerspruch einlegen, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende berechtigte Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Ihren Widerspruch können Sie formfrei mit dem Betreff „Widerspruch“ unter Angabe Ihres Vor- und Zunamens und Ihrer Adresse formulieren. Wir möchten Sie bitten, ihn ggf. an folgende Adresse zu schicken:

Rechtsanwälte Herzberg & Krishnapillai-Overhoff GbR

Rathausstraße 18-20

47166 Duisburg.

  1. Ihre Fragen und Beschwerden

Wenn Sie Fragen im Zusammenhang mit der Anwendung der Datenschutz-Grundverordnung in unserer Kanzlei haben, können Sie sich gern an unsere Kanzlei oder unseren Datenschutzbeauftragten wenden.  Beschwerden betreffend die Datenverarbeitung in unserer Kanzlei können Sie richten an:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Nordrhein-Westfalen

Kavalleriestraße 2-4

40213 Düsseldorf

Tel.: 0211 384240

www.ldi.nrw.de.

 

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